Gratis: Prüfungsfragen zur Befähigungsprüfung Arbeitskräfteüberlassung
Hol Dir kostenlos den eduard-Prüfungsfragen-Teaser zur Befähigungsprüfung Arbeitskräfteüberlassung — mit drei Aufgaben aus dem schriftlichen und 18 Fragen aus dem mündlichen Teil, dazu dem Prüfungsaufbau und den Themenbereichen im Überblick.
3 Aufgaben aus dem schriftlichen und 18 Fragen aus dem mündlichen Teil
Der Aufbau der Befähigungsprüfung: die vier Module und wie sie zusammenspielen
Die Themenbereiche im Überblick — AÜG, Arbeitsrecht, Kollektivvertrag, Gewerberecht, Datenschutz
Zur Selbsteinschätzung: Du siehst, welche Themen Du vor der Prüfung noch vertiefen musst
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Häufige Fragen zur Befähigungsprüfung Arbeitskräfteüberlassung
Bei der Arbeitskräfteüberlassung stellst Du als Überlasser:in eigene Dienstnehmer:innen einem anderen Unternehmen — dem Beschäftigerbetrieb — zur Arbeitsleistung zur Verfügung. Das Dienstverhältnis bleibt bei Dir, die Arbeitsanweisungen kommen aus dem Beschäftigerbetrieb. Gewerblich ausgeübt ist das ein reglementiertes Gewerbe nach § 94 Z 72 der Gewerbeordnung.
Inhaltlich keiner. Arbeitskräfteüberlassung ist der Begriff des österreichischen Rechts — so heißt er im Arbeitskräfteüberlassungsgesetz (AÜG) und in der Gewerbeordnung. Arbeitnehmerüberlassung ist die in Deutschland übliche Bezeichnung. Umgangssprachlich hörst Du auch Personalleasing, Personalbereitstellung, Zeitarbeit oder Leiharbeit — gemeint ist dieselbe Tätigkeit.
Der Befähigungsnachweis entsteht aus zwei Teilen: einem der vier Ausbildungs- und Praxiswege der AKÜ-Verordnung und der positiv abgelegten Befähigungsprüfung. Dazu kommen die allgemeinen Voraussetzungen der Gewerbeanmeldung. Alle vier Wege im Detail — auch der ohne Matura — stehen unter Zugangsvoraussetzungen Arbeitskräfteüberlassung.
Aus vier Modulen: Modul 1 (schriftliche Prüfung) und Modul 2 (mündliche Prüfung) als fachliche Module sowie Modul 3 (Ausbilderprüfung bzw. Ausbilderkurs) und Modul 4 (Unternehmerprüfung). Auf die Module 1 und 2 bereitet Dich die Ausbildung Arbeitskräfteüberlassung vor; die Module 3 und 4 deckst Du — sofern nicht angerechnet — über die Unternehmer Ausbildung ab, wobei die bestandene Unternehmerprüfung zugleich die Ausbilderprüfung ersetzt.
Die vier Module werden getrennt bewertet, Du kannst die Reihenfolge selbst wählen und auch einzelne Module ablegen. Die schriftliche Prüfung dauert mindestens 3 und höchstens 4 Stunden, die mündliche mindestens 45 und höchstens 60 Minuten. Geprüft wird die Praxis der Auftragsabwicklung: Bedarf erheben, Angebot legen, Stellen ausschreiben und besetzen, Kundschaft und überlassenes Personal betreuen, Leistungen korrekt verrechnen.
Zuständig ist die Meisterprüfungsstelle Deiner Landeswirtschaftskammer — in Wien also jene der Wirtschaftskammer Wien. Sie legt Termine und Anmeldefristen fest. Antreten darfst Du grundsätzlich ab dem vollendeten 18. Lebensjahr; die Ausbildungs- und Praxiszeiten brauchst Du erst für den Befähigungsnachweis bei der Gewerbeanmeldung, nicht für den Prüfungsantritt.
Für den Erst- und Zweitantritt zu den einzelnen Modulprüfungen fallen grundsätzlich keine Prüfungsgebühren an; ab dem dritten Antritt werden Gebühren vorgeschrieben. Ein unentschuldigtes Nichterscheinen kann dabei als Antritt gelten. Dein Aufwand liegt also vor allem in der Vorbereitung.
13 Seiten: drei Aufgaben aus dem schriftlichen Teil, 18 Fragen aus dem mündlichen Teil sowie Prüfungsaufbau und Themenbereiche. Die Fragen sind zur Selbsteinschätzung gedacht — der Teaser enthält bewusst keine Musterlösungen und bildet keine vollständige Prüfung ab.